Reisen und Arbeit

FAQ-Corona-Warn-App

Darf mein Arbeitgeber mich verpflichten, die App zu installieren und zu nutzen?

Diese Frage und weitere Fragen werden in der beiliegenden FAQ-Liste in Bezug auf das Arbeitsverhältnis beantwortet.

Ein aktuell etwas heikles Thema ist die Urlaubszeit. Was passiert eigentlich, wenn ein/e Beschäftigte/r in ein Risikogebiet ausreist und bei der Rückkehr durch die Deutsche Einreisebehörde (Grenzkontrollen wird es auch in Zukunft geben) evtl. in Quarantäne geschickt wird?

Hierzu sagt das Arbeitsrecht folgendes:

Fährt ein(e) Arbeitnehmer*in jedoch in ein Land für welches es eine Reisewarnung oder gar Reiseverbot gibt und muss bei Rückkehr vorhersehbar in deutsche Quarantäne, besteht, zumindest bei nach Ausbruch der Pandemie gebuchten Reisen, kein Erstattungsanspruch. Dies ergibt sich aus § 56 Absatz 1 Satz 3 IfSG. Danach erhält eine Entschädigung nicht, wer durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der spezifischen Prophylaxe, die gesetzlich vorgeschrieben ist oder im Bereich des gewöhnlichen Aufenthaltsorts des Betroffenen öffentlich empfohlen wurde, ein Verbot in der Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit oder eine Absonderung hätte vermeiden können. Zudem müssen Beschäftigte auch mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen wie einer Abmahnung bis hin zu einer Kündigung rechnen, wenn sie selbst verschuldet in Quarantäne kommen und ihre Arbeitsleistung nicht erbringen können.

Darf mein Arbeitgeber mich verpflichten, die App zu installieren und zu nutzen?

Diese Frage und weitere Fragen werden in der beiliegenden FAQ-Liste in Bezug auf das Arbeitsverhältnis beantwortet.

Ein aktuell etwas heikles Thema ist die Urlaubszeit. Was passiert eigentlich, wenn ein/e Beschäftigte/r in ein Risikogebiet ausreist und bei der Rückkehr durch die Deutsche Einreisebehörde (Grenzkontrollen wird es auch in Zukunft geben) evtl. in Quarantäne geschickt wird?

Hierzu sagt das Arbeitsrecht folgendes:

Fährt ein(e) Arbeitnehmer*in jedoch in ein Land für welches es eine Reisewarnung oder gar Reiseverbot gibt und muss bei Rückkehr vorhersehbar in deutsche Quarantäne, besteht, zumindest bei nach Ausbruch der Pandemie gebuchten Reisen, kein Erstattungsanspruch. Dies ergibt sich aus § 56 Absatz 1 Satz 3 IfSG. Danach erhält eine Entschädigung nicht, wer durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der spezifischen Prophylaxe, die gesetzlich vorgeschrieben ist oder im Bereich des gewöhnlichen Aufenthaltsorts des Betroffenen öffentlich empfohlen wurde, ein Verbot in der Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit oder eine Absonderung hätte vermeiden können. Zudem müssen Beschäftigte auch mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen wie einer Abmahnung bis hin zu einer Kündigung rechnen, wenn sie selbst verschuldet in Quarantäne kommen und ihre Arbeitsleistung nicht erbringen können.

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